Die SFL geht ins Pfadfinder-Camp !

with Keine Kommentare

Die SFL versammelt sich am Morgen des 3. Februars zum Aufbruch auf das jährliches Scout/Pfadfinder-Camp, das  einen wichtigen Teil des thailändischen Bildungssystems mit zwei Übernachtungen im Zelt und Selbstversorgung der Kinder würdigt. Die Taschen sind gepackt, die Zelte wurden in Autos bereits zum Zeltplatz gefahren, und die gute Laune ist sowieso immer dabei.

Die obligatorischen Pfandfinder-Wanderstöcke werden an alle verteilt.
Die obligatorischen Pfandfinder-Wanderstöcke werden an alle verteilt.

Wir Volontäre werden in Gruppen aufgeteilt, und zusammen geht es nun im Fußmarsch zum etwa 12 km entfernten Zeltplatz. Auf dem Weg dorthin warten kleinere Stationen mit Aufgaben auf die Kinder. Einmal muss getanzt, einmal eine bestimmte Art von Heuschrecke gefangen und beim nächsten Mal eine hypothetische Wunde verbunden werden. Schöne Ablenkung beim Laufen in der Mittagshitze. Die Kinder laufen mit langärmligen Unterhemden und springen herum, während ich mir den Schweiß aus den Augen blinzeln muss. So viel zu “der Körper gewöhnt sich an das Klima”.

Nach dem Ankommen im Camp, wo wir am Vortag mit den Lehrern schon alles vorbereitet haben, werden erst alle Zelte aufgebaut, bevor zur formellen Begrüßung mit Nationalhymne Aufstellung bezogen wird.

Der Folgetag ist voller Programm. An fünf verschiedenen Stationen werden die “Überlebensfähigkeiten” der Kids getestet. Durch Rohre kriechen, auf Seilen balancieren, unter Seilen durchkriechen oder einen Steilhang hochklettern. Die Kinder sind voll auf beschäftigt und mit viel Spass dabei.

DSC09766
Jetzt bloß nicht an dem Seil rütteln…würde wohl ein Deutscher denken. Die Kinder der SFL finden dagegen großen Spaß daran, ihre Kameraden von der Leine zu schütteln. Egal ob Junge oder Mädchen.
Besonders beliebt ist auch das mutwillige Anstoßen der Bambusstäbe, durch die schadenfrohen Zuschauer. Da macht man sich als blutiger Anfänger buchstäblich zum Affen.
Besonders beliebt ist auch das mutwillige Anstoßen der Bambusstäbe, durch die schadenfrohen Zuschauer. Da macht man sich als blutiger Anfänger buchstäblich zum Affen.
Am Ende der Tunnels wartet auch schon die Kamera.
Am Ende der Tunnels wartet auch schon die Kamera.
Urlaub unter Palmen mal etwas anders…
Urlaub unter Palmen mal etwas anders…
Wer am Ende keinen braunen Hosenboden hat, der hat es nicht richtig gemacht.
Wer am Ende keinen braunen Hosenboden hat, der hat es nicht richtig gemacht.
Endlich Frischluft!
Endlich Frischluft!


Am Abend wird noch ein großes Feuer gemacht und gesungen und Geschichten werden erzählt. Wir trinken noch ein Bierchen mit den Lehrern und die Kinder fallen erschöpft auf ihre Schlafmatten. Am nächsten Morgen wird noch gefrühstückt. Bis auf die Grundschulkinder kochen alle Gruppen ihr Essen selbst. Nur die Zutaten werden bereitgestellt. Na dann: guten Appetit!

Die drei Tage im Camp waren eine sehr schöne Abwechslung für alle Beteiligten. Es war sehr schön, die Kinder mal etwas fernab vom normalen Schulalltag zu erleben. So entstehen schöne Gespräche und man wird sich mehr bewusst, wie angepasst die Bewohner der Bergvölker um Chiang Mai an ihre Umwelt sind. Wirklich eine wunderschöne Landschaft und ein besonderes Erlebnis, den thailändischen Dschungel so mitzubekommen. Wäre da nicht dieses blöde Plastik überall!

Morgenstimmung am Teich.
Morgenstimmung am Teich.