person_bt_2015_400Dr. Berndt Tausch, geb. 1957, Diplompsychologe, M.A. (International Management in Non-Profit-Organizations), Geschäftsführender Vorstand der Stiftung

Drei Ereignisse prägten nachhaltig mein Engagement für die step stiftung: Die private Reise mit der Familie nach Thailand und der zufällige Besuch der School for Life im Januar 2004. Wir waren sofort von diesem speziellen pädagogischen Ansatz der Unterstützung von Waisenkindern begeistert.

Es dauerte noch bis zum November 2004, bis ich gemeinsam mit Peter Rudnick, dem Stiftungsratsvorsitzenden in Berlin mit dem Co-Gründer und Vorstand Prof. Dr. Jürgen Zimmer zusammentraf (www.ina-fu.org), um die Partnerschaft zwischen der step stiftung und der School for Life offiziell zu begründen. Der Tsunami, der am 26.Dezember 2004 über Südostasien hinwegrollte. Eine Jahrtausend-Katastrophe bei der ca. 230.000 Menschen in vierzehn Ländern ihr Leben in den Fluten verlieren. In Thailand waren es rund 5400 Todesopfer. Unmittelbar nach der Tsunami-Katastrophe erreichte die School for life in Chiang Mai ein Hilferuf aus Namken, einem weitgehend zerstörten Ort nördlich von Khao Lak an der Westküste Thailands. Prof. Dr. Jürgen Zimmer initiierte gemeinsam mit Thaneen „Joy“ Worrawittayakun die ersten Aktivitäten zur schulischen Betreuung der Waisenkinder, die schließlich zum Aufbau von zwei weiteren School for Lifes in der Region führten: Eine, vom Bremer Unternehmer Niels Stolberg finanzierte School-for-Life in Na Nai, (Beluga School for Life Na Nai), und eine zweite in Kapong, die heute unter dem Namen Yoawawit School (www.childrensworldacademy.com) existiert.

Schließlich wurde 2006 in einem Memorandum of Understanding die Grundlage der Zusammenarbeit mit der School for Life gelegt, in der die step stiftung sich für die konzeptionelle, personelle sowie infrastrukturelle Entwicklung des Sport- und Bewegungsbereichs verantwortlich zeigt.

Seitdem setze ich mich als Geschäftsführender Vorstand dafür ein, dass die Stiftungsarbeit  im Handlungsbereich Sport für soziale Entwicklung kontinuierlich an Profil gewinnt. Um auch regional als Stiftung wahrgenommen zu werden, wurde im Jahr 2008 im Stiftungsrat beschlossen  ein regionales Mädchenfußball-Projekt  zu initiieren, welches die Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund fördern soll. Die im März 2009 eingegangene Kooperation mit dem Arbeitsbereich Sportpädagogik unter der Leitung von Prof. Petra Gieß-Stüber ermöglichte am 7. Mai 2009 den Anstoß zur ersten Mädchenfußball-AG an der Albert-Schweitzer-Hauptschule in Freiburg-Landwasser.

Ein Höhepunkt war 2013 die Auszeichnung des Projekts kick for girls mit dem Freiburger Integrationspreis. Die Verleihung des WirktSiegel 2015 zeigt, dass die Strategie, für die Stiftungsaktivitäten im Handlungsfeld Sport und Bewegung ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren zu einer erhöhten Wahrnehmung führt und auch die Stiftung für potenzielle Zustifter attraktiver wird. Langfristiges Ziel ist es, potenzielle Zustifter von unserer Stiftungsarbeit so zu überzeugen, dass sie uns ihr Vertrauen schenken und ihr Kapital zur Verfügung stellen. Ein höheres  Stiftungskapital generiert  höhere Erträge, die wiederum die Nachhaltigkeit, Qualität und Wirksamkeit der Stiftungsarbeit  zu verbessern hilft und noch bessere Ergebnisse für unsere Zielgruppen erzielt.

Mit Ausdauer, Leidenschaft und Freude setze ich mich für die Verwirklichung dieser Vision ein.

tausch@step-stiftung.de