kick for refugees

Angebote für und mit jungen Heranwachsenden mit Fluchthintergrund

kick for refugees agiert flexibel in enger Zusammenarbeit mit den Trägern der Wohnheime und Aufnahmestellen und konzipiert situationsbezogen Bewegungsangebote. Leitend ist die Idee einer Befähigung zu einem gemeinsamen Alltag von Kinder und Jugendlichen mit sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen, Werten, Normorientierungen und religiösen Bindungen im und durch Sportangebote.

An den wöchentlichen Sportangeboten nehmen regelmäßig über 50 Kinder und Jugendlichen teil. Viele von ihnen kommen aus Syrien, dem Irak, Afganistan und Eritrea. Sie sind erst seit wenigen Wochen und Monaten in Freiburg. Wo sie in Zukunft ein neues Zuhause finden werden, ist bei allen unsicher. Tagtäglich kann sich ihre Aufenthaltssituation ändern. Damit verbunden bleibt die große Unsicherheit, wie und wo sie in naher und ferner Zukunft ihr Leben bestreiten werden.

Background

Je nach Zugangsmöglichkeit werden Gruppen in Hallen, auf Bolzplätzen oder auch völlig „mobile“ Gruppen eingerichtet, bei denen die Interessierten zu einer verabredeten Zeit an den Wohnheimen abgeholt werden. Priorität hat der Versuch, Begegnungen oder gemeinsame regelmäßige AGs zwischen den Kindern aus Flüchtlingswohnheimen sowie Freiburger Kindern und Jugendlichen zu organisieren. Die besondere Lebenslage und Traumata aufgrund der erlebten Flucht und tragischer Verluste erfordert ggf. aber auch andere Arrangements. So ist für muslimische Mädchen der geschützte Raum in einer relativ homogenen Konstellation zunächst hilfreich oder ein gemeinsames Sportangebot für Mädchen mit ihren Müttern. Kultursensitivität und Geschlechtergerechtigkeit sind zentrale Voraussetzungen für zielgruppenangepasste Angebote.

Die Programmatik von kick für soziale Entwicklung wird für diesen spezifischen Kontext so ausgelegt, dass die Sportangebote dazu beitragen sollen, in einem unbekannten kulturellen Kontext „anzukommen“, Mobilität zu fördern und „neue Räume“ kennenzulernen, um damit Partizipation und Integration im neuen Sozialraum überhaupt zu ermöglichen.

Projektkoodination:
Kathrin Freudenberger, Maria Greshake

Finanzierung:
Eigenmittel der step stiftung

„Ich kann was!“-Initiative der Deutschen Telefom

Dirk Nowitzki Stiftung

ANGELL Schulstiftung Freiburg – Antoinette Klute-Wetterauer

Partnerinstitutionen:
Erstaufnahmestelle des Landes für Geflüchtete: Lörracherstraße

Reguläre Unterbringung für Geflüchtete: Bissierstraße, Ingeborg Drewitz-Allee, Kapplerstraße

Vereine: SvO Rieselfeld e.V., ESV Freiburg e.V., PSV Freiburg e.V., PTSV-Jahn Freiburg e.V.

 

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