ReferentInnenschulung step fortbildung

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Mit dem Projekt step fortbildung hat sich die step stiftung freiburg zum Ziel gesetzt, auf Herausforderungen und Probleme bei der Arbeit mit heterogenen Sportgruppen einzugehen und Lösungsansätze zu erarbeiten. TrainerInnen, LehrerInnen und anderweitig im sportlichen Kontext tätige Personen sollen für die Potenziale vielfältiger Sportgruppen sensibilisiert werden und Handlungsmöglichkeiten für ihre Tätigkeit bekommen.

Um step fortbildung unter dem Slogan „Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Sport in der Migrationsgesellschaft“ in die Praxis umzusetzen, trafen sich 15 TeilnehmerInnen zur zweitägigen ReferentInnenschulung der step stiftung mit dem Ziel, Einblicke in das Gesamtkonzept der step stiftung und das Fortbildungskonzept zu bieten. In diesem Rahmen hatten die ReferentInnen die Möglichkeit, die Inhalte, die sie später selbst in Fortbildungen vermitteln werden, vorab zu erproben, die optimale Umsetzung und die gesellschaftliche Relevanz der Fortbildungsthemen zu diskutieren. Geleitet wurde die Fortbildung von Prof. Dr. Petra Gieß-Stüber (Leiterin des Lehrstuhls Sportpädagogik am Institut für Sport und Sportwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und MitarbeiterInnen der step stiftung freiburg.

Nach anfänglichen Inputs zum Hintergrund des Projekts ging es direkt in die sportliche Praxis über, in der ausgewählte Spiele zu Themen wie „Sport und Vielfalt“, „Geschlechtergerechtigkeit im Sport“ oder „Sprachentwicklung im Sport“ erprobt und reflektiert wurden. Nach dem praktischen Exkurs vermittelte Petra Gieß-Stüber Inhalte zu den Kernthesen der Stiftungsziele und deren Relevanz für die Fortbildungsthemen. Auf diese Weise konnten die Teilnehmenden deren Tätigkeit als ReferentInnen in einzelnen Themenfeldern im Gesamtkontext der Arbeit der step stiftung verorten. Den letzten theoretischen Block des ersten Schulungstags vermittelte Barbara Mayer zu „Traumaspuren und Körperarbeit“ und das darauf bezogene Grundverständnis, welches sportpädagogisch tätige Personen mitbringen sollten. So entwickelten die Teilnehmenden eine sensibilisierte Haltung zu Thema Trauma und konnten ein Verständnis davon entwickeln, wie dieses in der sportlichen Praxis integriert werden kann.

Der zweite Schulungstag befasste sich hauptsächlich mit dem formalen Teil der Erläuterung von Konzept und Struktur der Schulungsmaterialien und der Diskussion der Lehrkonzepte. Als letzten Programmpunkt leistete Birgit Hanl einen Input zum Thema Konfliktprävention und sensibilisierte die ReferentInnen durch ein Praxisspiel zum Thema „Konflikte im Sport“ für verschiedene Konfliktformen und den Umgang mit diesen durch Mediation.

Durch die erfolgreich durchgeführte zweitägige ReferentInnenschulung konnten die Teilnehmenden neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden für ihre eigene Tätigkeit gewinnen. Durch die vorgetragenen Inhalte wurde für die unterschiedlichen Themenbereiche und die Zielsetzung der Fortbildungen sensibilisiert.