Netzwerktreffen “Willkommen im Fußball”

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 Willkommen im Fußball: 4. Netzwerktreffen

24 Bündnisse bundesweit, 800 Teilnehmende in 65 Trainingseinheiten pro Woche. Dies sind zukunftsweisende Zahlen, über die das Programm „Willkommen im Fußball“ (WiF) in seinem dritten Programmjahr berichtete. Gleichzeitig werden durch das Programm jedoch gerade fünf Prozent Mädchen und junge Frauen erreicht – eine ziemlich erschreckend niedrige Zahl. Erfreulicherweise wurde dieses Defizit von Seiten der Organisatoren erkannt und die nächsten Schritte für die Optimierung der Ausrichtung des Programms bereits eingeleitet. Ab dem kommenden Förderjahr wird somit ein Schwerpunkt auf die Zielgruppe geflüchtete Mädchen und Frauen gelegt. Vermehrt unterstützt wird ab 2018 ebenfalls die „Qualifizierung von Geflüchteten“ für die Übernahme von TrainerInnen-Funktionen sowie die Unterstützung beim „Übergang Schule und Beruf“. Mit den langjährigen Erfahrungen aus „kick for girls“ möchten wir unsere Expertise bei WiF vermehrt in das Engagement für die geflüchteten Mädchen einbringen.

Wie die Realisierung der neuen Förderschwerpunkte aussehen kann, war eines der Themen, die im Rahmen des 4. Netzwerktreffens von WiF diskutiert wurde. Einen theoretischen Input erhielten die Teilnehmenden zum rechtlichen Rahmen und zur Lebenssituation der Geflüchteten in Deutschland. In Workshops zum „Projektmanagement in Netzwerken“ und zum „Fokus Profi-Club: Systematische Beiträge von Profi-Clubs zur Arbeit in den WiF-Bündnissen“ wurden die Teilnehmenden in ihrer Arbeit innerhalb des Bündnisses unterstützt.

„Willkommen im Fußball“ ist ein Integrationsprojekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche. Es wird durch die Bundesligastiftung (seit 1. Juli 2017 umbenannt in DFL Stiftung) und die Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert. Mit der Umsetzung ist die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung vertraut. 2017 gibt es bundesweit 24 Bündnisse.

Veranstalter: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung | Veranstaltungsort: Berlin

Weitere Infos auf der Seite der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (dkjs)