Miteinander auf Augenhöhe. Wie gelingt die Einbindung geflüchteter Menschen?

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Miteinander auf Augenhöher – ein Ziel vieler Menschen, die sich für eine offene Gesellschaft engagieren, die interessiert an ihren Mitmenschen sind und die die unterschiedliche Herkunft ihrer Mitmenschen als eine Bereicherung ansehen. Aber ist ein „Miteinander auf Augenhöhe“ überhaupt möglich, wenn Menschen nach Deutschland flüchten und mit der lokalen Bevölkerung zusammentreffen? Wie kann ein solcher Austausch positiv gestaltet werden und, wie kann das Einleben in die Gesellschaft und das alltägliche Miteinander gestaltet werden?

Das Ökumenische Asylforum Freiburg lud zu einer moderierten Gesprächsrunde ein, bei der drei Projekte über ihr Engagement mit und für geflüchtete Menschen berichteten.

An die jüngste Zielgruppe richtet sich das Projekt kick for refugees, das Kathrin Freudenberger und Katrin Weis vorgestellt wurde. kick for refugees schafft Begegnungsmöglichkeiten zwischen Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft durch ein gemeinsames pädagogisches Sportangebot.

Das Projekt Auf Augenhöhe wird durch Studierende der Pädagogischen Hochschule Freiburg durchgeführt. Studierende und Geflüchtete treffen sich wöchentlich, um im Gespräch Fragen und Wünsche für das Zusammenleben in Deutschland zu diskutieren.

Das Café Mosaik bietet wöchentlich einen offenen Raum für Begegnungen und Kommunikation zwischen Freiburgern/innen und neu zugewanderten Menschen unterschiedlichen Alters.

Die drei Projekte berichteten jeweils über Herausforderungen, vor die sie in ihrem Engagement gestellt werden. Der Aufbau verlässlicher Strukturen, die Kontaktaufnahme zu potenziellen TeilnehmernInnen sowie die Gestaltung des Miteinanders fordert sie häufig heraus. Für positive Lösungen ist der Austausch innerhalb des Teams sehr hilfreich.

An die Vorstellung der Projekte schloss sich ein reger Austausch sowie eine Fragerunde über Erfahrungen zwischen den Zuhörenden und der Gesprächsrunde an.
Veranstaltung: Ökumenisches Asylforum Freiburg | 13. Juni 2017

Miteinander auf Augenhöhe

 

Einladung zur Veranstaltung als pdf

Bericht: Kathrin Freudenberger