Geld als soziales Gestaltungsmittel

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Die step stiftung zu Gast bei einer Kundenveranstaltung der GLS Bank Freiburg am 14.03. 2017

„Grundlage der  GLS-Bank ist die Achtung vor dem Leben und die Sorge um eine friedliche Koexistenz aller Kulturen, die auf individuelle Freiheit und Verantwortung gegründet sind. Wir nehmen den Menschen in seiner Gesamtheit aus Körper, Seele und Geist ernst. In unserem unternehmerischen Handeln steht der Sinn stets vor dem Gewinn.“ [Auszug aus dem Leitbild der GLS].

Diese Grundlagen stehen auch im Einklang mit den Werten der step stiftung, die im Rahmen einer Kundenveranstaltung der GLS Bank die Gelegenheit hatte, sich mit ihren Projekten zu präsentieren.

Vor mehr als 20 Kunden betonte Wilfried Münch, Regionalleiter Baden-Württemberg der GLS, in seinem Einführungsvortrag die klare Positionierung als sozial-ökologische und nachhaltige Bank in Deutschland. Insgesamt finanziert die GLS Bank rund 25.000 Unternehmen und Projekte mit ca. 2,5 Milliarden Euro in den Bereichen erneuerbare Energien, ökologische Landwirtschaft sowie Bildung und Soziales und bewirkt dadurch gesellschaftliche Entwicklung. www.gls.de

Die Frage von Herrn Münch nach der sozialen Wirkung des Geldes, konnte anschließend  Dr. Berndt Tausch in seiner Präsentation beantworten. Jeder Spender kann bestimmen in welches Projekt sein Geld fließt und im Jahresbericht nachlesen, woher die Mittel kommen und wie sie verwendet werden. Auf den Punkt gebracht buchstabiert sich s-t-e-p folgendermaßen:

S = Soziale Verantwortung wahrnehmen; T = Transparent kommunizieren; E = Eigenverantwortung stärken und P = Projekte organisieren.

Im zweiten Teil informiebei_gls_02rte Kathrin Freudenberger, Projektkoordinatorin der step stiftung,  aufschlussreich und facettenreich über die Projekte kick for girls, kick verbindet und kick for refugees, die unter dem programmatischen Dach kick für soziale entwicklung zusammengefasst sind.

Sehr anschaulich berichtete sie als AG-Leiterin von ihrer kick verbindet- Gruppe. Vom Abholen der Mädchen im Flüchtlingswohnheim, über den gemeinsamen Weg zur Sporthalle, bis hin zum tänzerisch orientierten Bewegungsprogramm, gab sie Einblicke in sport-pädagogische Arbeit mit geflüchteten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Die AG-Leiter*innen spielen eine sehr wichtige Rolle im Umgang mit den Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Sie haben stets ein offenes Ohr für Probleme und Geschichten der Kinder. Gleichzeitig sind sie auch vertrauensvolle Ansprechpartner für die Eltern der Kinder.

Nach den Vorträgen gab es bei Imbiss und Getränken viel Raum für offene Fragen und Austausch zwischen den Mitarbeiter*innen der GLS Bank, ihren Kund*innen und dem Team der step stiftung.

Es bedanken sich herzlich bei der GLS Bank für die Einladung: Kathrin Freudenberger, Marisa Thomann und Dr. Berndt Tausch.